Strafverteidiger Klaus W. Spiegel | Strafrecht Würzburg

Optimale Hilfe im Strafrecht in und aus Würzburg

Ihr erfahrener Strafverteidiger und Fachanwalt für Strafrecht Klaus W. Spiegel vertritt Sie zielorientiert bundesweit.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Würzburg - Strafverteidiger aus Leidenschaft und Überzeugung.

Criminal defense attorney in wuerzburg.


Als Anwalt für Strafrecht und Spezialist für Strafrecht stellt die Strafverteidigung nach meiner Auffassung den Schutz des Betroffenen vor hoheitlicher Gewalt im Strafverfahren dar. Schutz gegen die Gewalt des Staates, die ihm sein Leben oder jedenfalls erhebliche Teile davon wegnehmen kann.

Verteidigung in Strafsachen

Wer beschuldigt oder angeklagt wird, ist noch lange nicht schuldig. Der Strafprozess dient ja gerade dazu, die Frage der Schuld zu klären. Hier setzt die Rechtsberatung im Strafrecht ein.

Konsequent:Strafverteidigung

Die Strafverteidigung hat zeitnah zum hoheitlichen Eingriff anzusetzen und muss durch Ausnutzung des Spielraums den der Rechtsstaat der Verteidigung gibt den Mandanten stets vor der Einschränkung seiner Bürgerrechte, speziell seiner Beschuldigten- oder Verteidigungsrechte gegen die pure Übermacht der Staatsgewalt schützen.

Der Beschuldigte im Strafverfahren darf niemals bloßes Objekt des Verfahrens oder einer generalpräventiven Demonstration von Rechtsprinzipien sein. Er hat wegen des verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Menschenwürde Anspruch auf rechtliches Gehör und muss nicht nur dulden, dass "über ihn gerichtet" wird. Der Beschuldigte in einem Strafverfahren ist als Subjekt mit eigenen Rechten zu behandeln; er hat also auch den Anspruch auf Fürsorge durch den (anklagenden) Staat:

  • Recht auf Pflichtverteidigung,
    Schweigerecht,
    Fragerecht und
    Beweisantragsrecht.

Neben dem Angeklagten gibt es noch den Nebenkläger. Auch er ist in einem Strafverfahren selbstbestimmtes Subjekt und nicht bloß passiv Beteiligter. Er darf seine Interessen eigenverantwortlich wahrnehmen, Beweisanträge stellen und auf eine umfassende Beweisaufnahme hinwirken – denn wer wollte nicht die ganze Wahrheit erfahren, wenn er Opfer einer Straftat wurde?

Als Fachanwalt für Strafrecht vertrete ich zu 100% die Meinung, dass der Strafverteidiger konsequent dem immer stärker werdenden Bedürfnis der Politik zur Verschlankung des Strafprozesses unter Aufgabe von Bürgerrechten entgegenzutreten hat. Kein Rechtsgebiet stellt eine so große und so andauernde Instrumentalisierung und Verletzung der Würde des Einzelnen dar wie das Straf- und Strafprozessrecht.

Der Anwalt für Strafrecht hat die Würde des betroffenen Mandanten zu wahren und willkürliches Handeln der öffentlichen Gewalt zu verhindern:

"Menschenwürde und Fairness begrenzen den Wahrheitsanspruch des Prozesses: Wir dürfen Wahrheit nicht "um jeden Preis" erforschen, den Beschuldigten oder Zeugen nicht zum bloßen Objekt machen."

Fischer im Recht / Strafprozessrecht III, Beweis und Überzeugung, Eine Kolumne von Thomas Fischer/ZEIT ONLINE vom 22.9.2015

Die Inhaftnahme eines Mandanten im Ermittlungsverfahren hat die Ausnahme und nicht, wie zunehmend praktiziert, die Regel zu sein. Ebenso die Vermeidung einer belastenden und möglicherweise existenzvernichtenden Gerichtsverhandlung.

"Die öffentliche Hauptverhandlung ist für den Mandanten das Desaster schlechthin. Das gilt erst recht für medienwirksame Verfahren, die immer wieder zu gehässiger Berichterstattung führen und für den Mandanten und seine Familie katastrophale Auswirkungen haben. Daher gilt es in aller Regel, eine öffentliche Verhandlung fast "um jeden Preis" zu vermeiden."

Strafverteidiger Hanns W. Feigen

Moderne Strafverteidigung muss all dies als ihr primäres Ziel sehen und vor allem Haft verhindern.

Der Rechtsanwalt für Strafrecht muss im Ermittlungsverfahren stets kampfbereit sein und Phantasie in der Vorbereitung der Hauptverhandlung aufweisen.

Achtung, aber keine falsch verstandene Ehrfurcht vor den Ermittlungsbehörden und den Gerichten ist die Grundlage für die konsequente Strafverteidigung.

Ich verstehe es als meinen Beruf und meine Berufung, dem Mandanten beim Ringen um die Unschuldsvermutung als Berater und Beistand im Strafrecht und Rechtsanwalt für Jugendstrafrecht zur Seite zu stehen und im Strafverfahren begründete Zweifel an der Schuld meines Mandanten aufzubringen.

In aller Regel ist es ratsam, sich zunächst nicht zu den Vorwürfen zu äußern und erst einmal Akteneinsicht in die Strafakte zu nehmen. Zu groß ist das Risiko, dass man sich als unerfahrener Bürger gegenüber den geschulten Ermittlungsbeamten Fragen ausgesetzt sieht, deren Hintergrund und Bedeutung man selbst nicht einschätzen und würdigen kann.

Verteidigungsziel und Strategie

Ich kann als erfahrener Fachanwalt für Strafrecht durch Gespräche mit dem Betroffenen, nach Akteneinsicht, dem gründlichen Studium der Ermittlungsakte durch mich und dem Mandanten gut abschätzen, welche Vorgehensweise für ihn mit dem Ziel eines optimalen Ausgangs des Strafverfahrens am günstigsten ist:

Reden oder Schweigen.

Es gibt kaum noch Fälle, in denen ein Anwalt seinem Mandanten die Ermittlungsakte vorenthalten kann.

Als Rechtsanwalt in Strafsachen übernehme ich Mandate zur Strafverteidigung im Ermittlungsverfahren und in der Rechtsmittelinstanz bis hin zur Revision. Nach der Rechtskraft bietet meine Anwaltskanzlei für Strafrecht Rat und Unterstützung auf dem Gebiet der Strafvollstreckung, dem Strafvollzug und dem Vollzug einer Maßregel.

Mit der Mandatserteilung haben Sie nur einen Ansprechpartner der persönlich und absolut engagiert als Ihr einseitiger Fürsprecher Ihr Anliegen betreut. Ich erarbeite mit Ihnen eine Verfahrensstrategie. Sie können sich, im Gegensatz zu einer Strafrechtskanzlei mit mehreren Anwälten, auf Konstanz im Mandatsverhältnis verlassen. Ich bearbeite Ihr Anliegen individuell, höchstpersönlich, effizient und nehme mir die Zeit Ihnen zu zuhören.

Strafanzeige, Ermittlungsverfahren, Anklage, Hauptverhandlung, Berufung oder Revision

Völlig gleichgültig, in welchem Verfahrensstand Sie meine Hilfe als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht in Anspruch nehmen: Sie werden stets kompetent und vertrauensvoll von mir vertreten.

Pauschalhonorar für die Erstberatung

Als Ihr Strafverteidiger biete ich Ihnen an, zu einem

Pauschalhonorar von 150,00 € incl. MwSt.,

Ihre Akte anzufordern, nach Akteneinsicht eine Ersteinschätzung abzugeben und auch gegen einen Ihnen zugestellten Strafbefehl fristwahrend Einspruch zu erheben.

Ich werde Ihre Verfahrensakte einsehen und mit Ihnen persönlich die Frage besprechen, ob es aus tatsächlichen oder wirtschaftlichen Gründen sinnvoll ist, sich zu verteidigen oder einen Strafbefehl zu akzeptieren.

Eine ernsthafte Verteidigung ohne vorherige Akteneinsicht ist nicht möglich. Es wäre reines Stochern im Nebel. Nur mit Aktenkenntnis kann der Verteidiger kompetent und als ernstzunehmender "Gegner" im Sinne einer verfassungsrechtlich gebotenen "Waffengleichheit" der Staatsanwaltschaft gegenübertreten mit dem Ziel das Ermittlungsverfahren zeitnah zu beenden.

Sollte das Mandat dann weitergeführt werden, wird der gezahlte Betrag auf das weitere Honorar angerechnet.

Pflichtverteidigung

Vorab:

"Sich einen Pflichtverteidiger vom Gericht aussuchen zu lassen, ist so, wie beim Fußball den Gegner bestimmen zu lassen, wer für deine Mannschaft im Tor steht"

Wenn Ihnen ein Pflichtverteidiger bestellt werden soll, werde ich selbstverständlich auf dieser Basis als versierter Strafverteidiger für Sie tätig. Zur Pflichtverteidigung finden Sie hier allgemeine Informationen.

Sollte Ihnen kein Pflichtverteidiger zustehen, Sie aber auf Grund niedriger Einkommensverhältnisse bedürftig sein, biete ich regelmäßig die Abrechnung meiner Tätigkeit auf Basis der ganz niedrigen Gebühren eines Pflichtverteidigers an.

Brauche ich einen Strafverteidiger bei einer "Bagatellanklage" zum Strafrichter?

Führerscheinentzug als Nebenstrafe

Ja, es droht neben der Strafe ein Fahrverbot bis zu sechs Monaten. Andererseits kann die Hauptstrafe gemildert werden, wodurch sich bei Freiheitsstrafen der Haftvollzug vermeiden lässt.

Bisher war es für ein Fahrverbot notwendig, dass die Tat im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs stand. Das fällt jetzt komplett weg. Noch dazu wird die Höchstfrist des Fahrverbots verdoppelt. Nämlich von drei auf sechs Monate.

Somit läuft also jeder Angeklagte mit Führerschein Gefahr, dass ihm ein Richter aus erzieherischen Gründen heraus noch ein Fahrverbot aufbrummt, vor allem wenn er das Gefühl hat, dass der Angeklagte seine Geldstrafe aus der Portokasse zahlen kann.

Oder um es mit den Worten des Justizministers zu sagen, ab dem 22.6.2017 gilt:

Die Öffnung des Fahrverbots für alle Straftaten erweitert die Möglichkeiten strafrechtlicher Sanktionen. Dadurch geben wir den Strafgerichten ein zusätzliches Mittel an die Hand, um zielgenau, spürbar und schuldangemessen auf den Täter einzuwirken.

Das Gesetz soll das Strafrecht effektiv und praxistauglich ausgestalten. Wenn ein Gesetz schon "effektiv und praxistauglich" sein soll, geht es in der Regel zu Lasten des Angeklagten und des Verteidigers verbunden mit dem Abbau von Angeklagtenrechte.

Und was trifft den mobilen Bundesbürger härter als der temporäre Verzicht auf sein Auto? Auf das er womöglich auch beruflich angewiesen ist. Nun ja, aber wenn dieses Risiko künftig ganz handfest vorhanden ist, sollten die Betroffenen sich nicht mehr ohne Rechtsbeistand in eine Hauptverhandlung trauen. Denn ab sofort steht in der Praxis wirklich was auf dem Spiel.

Gerade weil der Schwerpunkt der Verteidigung längst nicht mehr auf der mündlichen Hauptverhandlung liegt, sondern die Bedeutung des Ermittlungsverfahrens gewachsen ist - im Ermittlungsverfahren werden die Weichen für den Ausgang des Verfahrens gestellt - ist es ratsam frühzeitig den Rat eines Fachanwalts für Strafrecht einzuholen.
Fragen Sie mich, ich helfe Ihnen gerne.

Ihr Strafverteidiger Klaus W. Spiegel:

Nehmen Sie unverbindlich mit mir eMail Kontakt auf. Durch den eMail Kontakt entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Anwaltskosten entstehen erst, wenn ich Sie ausdrücklich darauf hingewiesen habe.


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