Frei nach Dürrenmatt: Vom psychiatieren des Psychiaters der zu Psychiatrierenden oder Mollath die unendliche Geschichte

Was wurde nicht alles über die forensischen Gutachter in Bayern und in Deutschland geschrieben. Als Excerpt kann unstreitig festgehalten werden, dass da vieles im Argen liegt, was irgendwann, hoffentlich bald, durch den Gesetzgeber geändert wird und auch geändert werden muss.

Die Politik ist sich der Problematik gewusst, hat aber das wohl heiße Thema wegen dem öffentlichen Druck nicht konkret angefasst.

Das „Main-Echo“ aus Aschaffenburg berichtet nun in seiner neuesten Online Ausgabe
http://www.main-netz.de/nachrichten/politik/politik/art4204,2928808
über das erstaunliche Verhalten eines bayernweit tätigen forensischen Sachverständigen der nach seiner Tätigkeit als Gutachter beim LG Aschaffenburg ein doch auffälliges Verhalten gezeigt hat:

Auf dem Nachhauseweg hatte er das dringende Bedürfnis einen zwölfjährigen Jungen zu „retten“ und mitnehmen zu müssen.

Es soll nun ein Gutachten über den Gutachter erstellt werden.

Das Ereignis zeigt den dringenden Handlungsbedarf des Gesetzgebers.

Wer kontrolliert den forensischen Gutachter der fortlaufend im Gerichtsalltag über das Schicksal von Menschen bei der nicht kontrollierbaren Beantwortung der Frage nach Anordnung einer Maßregel, sei es nun Therapie oder Zwangsunterbringung in einer Forensik entscheidet.


Eingestellt am 09.02.2014 von Klaus W. Spiegel
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